|
Mit „Doppelkopf XXL“ sind es schon drei Kartenspiele, die wir für Euch getestet haben. Doppelkopf ist zwar unter der „jüngeren Generation“ nicht so bekannt wie Mau Mau, dennoch ist es aber wert, es zu erlernen.
„Hmm...wie geht das?“ Da ich nämlich auch zu denen gehöre, die noch niemals zuvor Doppelkopf gespielt haben, waren das auch meine ersten Worte nachdem ich „Doppelkopf XXL“ gestartet hab. In „Doppelkopf XXL“ kann man zwar viele Regeln an- und ausschalten, aber leider gibt es keine Spielanleitung oder Tutorial, die uns das Spiel erklärt. Nachdem ich ein Spiel nach dem Anderem verloren habe und hoffte, dass es sich von selbst erklärt habe ich mich dann durchgerungen und eine alte Spielessammlung aus meinem Schrank gekramt, in welcher glücklicherweise auch eine Beschreibung für Doppelkopf enthalten war.
Jetzt geht’s los! Mit den Grundregeln von Doppelkopf ausgestattet ging es dann weiter und siehe da…das Spiel kann ja auch Spaß machen. Durch die vielen einstellbaren Regeln kann man das Spiel nun so verändern, wie man es am Liebsten spielt. In Sachen Grafik unterscheidet sich das Spiel nicht wirklich von „Skat XXL“ oder „Mau Mau XXL“, aber was will man auch für große grafische Effekte in ein Kartenspiel einbauen? Wem das Spiel gegen den Computer zu langweilig wird, kann man sich über LAN oder über das Internet neue Mitspieler suchen und Diese dann sofort zu einer Partie herausfordern.
Pro - Einstellbare Regeln - Muliplayer - Zusätzliches Spiel „Schafkopf Deluxe“ enthalten
Contra - Schlechte Grafik - Langweilige Dialoge - Keine Anleitung oder Tutorial
Fazit Für Leute, die oft keine vier Spieler zusammenbekommen, nicht schlecht. Allen anderen rate ich bei den guten, alten Spielekarten zu bleiben!
AUTOR: Julian 12.09.2003, 15:55h
|