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Flippertische erwecken seit ewigen Zeiten das Kind im Manne. Die vielen blickenden Leuchten und die farbenfrohe „Matrix“ (die digitale Anzeige des Punktestandes) lassen bei diesem Spiel einem nie die Lust verlieren. Leider kann dies sehr schnell ans Geld gehen. Praktisch, dass das auch die Entwickler des Spiels „Flipper“ des Ultra Line Games Labels von KochMedia bemerkten und prompt für jeden unter euch das Flipperspielen zu Hause zugänglich machten. Ob sich der Kauf lohnt und wie das Spiel gegen den hauseigenen Konkurrenten „Pure Pinball“ abschneidet, erfahrt ihr im weiteren Text, denn wir hatten das Spiel im Testlabor.
Flippern bis die Finger glühen Die Aufgabe die ihr in dem Spiel bewältigen müsst ist klar: Flippern bis die Finger glühen. Eine Story wurde hierbei erdenklicherweise natürlich weggelassen, aber auf der Matrix werden verschiedene Welten, wie die Unterwasserwelt und die Hochlandschaften, angezeigt, durch die ihr euch, indem ihr Highscores erreicht, immer und immer weiter durchkämpfen oder besser gesagt durchflippern müsst. Das dürft ihr allerdings auch nicht überbewerten, da ihr während des gesamten Spiels auf ein und demselben Tisch flippert, der sich manchmal nur von der Beleuchtung her unterscheidet.
Bis ins kleinste Detail In „Flipper“ könnt ihr so ziemlich alles einstellen, was sich bewegt und was wichtig für den Spielablauf ist. Im Menü könnt ihr entscheiden, ob der Tisch sich abgenutzt, brandneu, oder einfach wie ein gepflegter Flippertisch verhalten soll, das heißt wie stark die Flipperarme reagieren und wie die Beleuchtung ist. Den Schwierigkeitsgrad könnt ihr aus 5 vorgegebenen Varianten auswählen, sowie die Ansicht auf den Flippertisch aus 3 Varianten. Für jeden unter euch sollte etwas dabei sein, was besonders für den eben erwähnten Schwierigkeitsgrad gilt, da dieser wirklich von Sandkasten bis Menschen-unmöglich einstellbar ist.
„Pinball“ Konkurrenz? Das Spiel „Pinball“ ist in jeder Version des Betriebssystem „Windows“ von Microsoft enthalten. Es ist ebenfalls ein Flipperspiel. Wenn ihr auf die bis jetzt genannten Fakten zu „Flipper“ von Ultra Line Games absehen könntet, wäre „Pinball“ sogar ein konkurrenzfähiges und vor allem kostenloses Spiel, auch wenn „Flipper“ mit 10€ + 5€ Gutschein (also eigentlich nur 5€) auch nicht gerade teuer ist. Dieser Gedanke erlischt aber sofort, wenn ihr die beiden Games mal nacheinander spielt. Der Flippertisch von „Flipper“ ist im Gegensatz zu „Pinball“ komplett in 3D. Jeder Bumper ist bis ins letzte Detail ausmodeliert und so erscheint der gesamte Tisch ziemlich gelungen. Die Ballphysik ist sehr realistisch, was wieder ein großer Unterschied zu „Pinball“ ist. Im Gegensatz zum hauseigenen Konkurrenten „Pure Pinball“, das unter dem Label DeepSilver erschien, hat „Flipper“ aber keine Chance - Weder in technischer noch in sonst einer anderen Hinsicht.
Pro - 3D Tisch - Viele Details einstellbar - Realistische Ballphysik - Leicht erlernbar - Sehr günstig + 5€ Gutschein
Contra - Nur 1 Tisch - Kleinere Bugs im Menü
Fazit Die immer abwechslungsreiche Matrix, die realistische Ballphysik und die wunderschöne Grafik lassen „Flipper“ unter den anderen Ultra Line Games hervorglänzen. Das nur 1 Flippertisch zur Verfügung steht ist zwar schade, aber durch den Preis von nur 9,99€ gerechtfertigt. Allen unter euch, denen das Flippern schon immer gefallen hat, können hierbei ruhig zugreifen.
AUTOR: Philip 29.12.2003, 20:47h
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