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„Na, juckt’s euch?“ Nerven euch nicht oft kleine Flöhe, die überall rumhüpfen? Jetzt könnt ihr euch an ihnen Rächen, denn BigBen Interactive und JoWood haben das neue Spiel „Itch!“ auf den Markt gebracht. In diesem neuartigem und innovativen Brettspiel müsst ihr es Schaffen, in verschiedenen Kategorien die kleinen Flöhe zu eliminieren. Dies ist kein altbewährtes oder geklautes, sondern ein völlig neuartiges Konzept, dass sich die Entwickler von Think X eigens für dieses Spiel ausgedacht haben. Wie sich das Ganze auf Dauer schlägt, erfahrt ihr bei uns im Test.
Plitsch Platsch und kaputt ist der Floh In „Itch!“ müsst ihr Versuchen, die Flöhe auf einem Spielbrett aus dem Weg zu räumen. Dies geschieht nur, wenn ihr sie geschickt in einer Reihe platziert oder wenn sich die kleinen Biester durch spezielle Falltüren verabschieden. Ihr könnt jeden Floh nur einmal bewegen und dann bleibt er auf dem Boden kleben. Ihr könnt ihn einmal um die Ecke Springen oder ganz simpel geradeaus laufen lassen. Durch die geschickte Aneinanderreichung der kleinen bissigen Insekten können Punkte gemacht und kniffelige Spielabschnitte bewältigt werden. In „Itch!“ erwarten euch die unterschiedlichsten Modi, zu denen unter anderem das Zeitspiel gehört. Hier müsst ihr es schaffen so viele Flöhe wie möglich vom Spielfeld zu schaffen. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn es wachsen immer wieder Eier aus dem Boden heraus, die sich äußerst schnell in die nervigen Flöhe verwandeln. Bei Zeitspiel gilt also folgendes Motto: „Flöhe vernichten und Punkte sammeln“. Nachdem ihr so ein Spiel gewonnen habt, kommt ihr auf die nächste Stufe. Dies ist auch das Prinzip von dem Rundenspiel. Widerum anders ist es beim Puzzlespiel. Ihr fangt beim Kleinhirn an und könnt dort eines von vielen Spielbrettern aussuchen. Wenn ihr all diese gemeistert habt, kommt ihr auf eine schwierigere Ebene. So geht das, bis ihr bei der Ebene „schwer“ seid: Und von diesem Punkt an ist es dann natürlich nicht mehr spaßig. Hier müsst ihr eure Hirnzellen schon richtig Strapazieren. Bei diesem letztgenannten Spielprinzip werden jedoch keine Eier gelegt. Es besteht eine bestimmte Konstellation verschiedener Flöhe, die ihr vom Spielfeld - wie so oft - wegfegen müsst.
Hilfe naht Die verschiedenfarbigen Flöhe können jedoch nur mit der gleichen Farbe ausgelöscht werden, außer euch stehen kleine „spezielle Flöhe“ zur Tat bei. So gibt es zum Beispiel den Jokerfloh: Der Jokerfloh kann jede beliebige Farbe ersetzen und sogar 2 oder mehr Formationen gleichzeitig auflösen. Außerdem könnt ihr den Jokerfloh beliebig oft bewegen. Und dann gibt es da noch den Bombenfloh: Der Bombenfloh zerstört sich nach dem Bewegen selbst und auch alle Flöhe auf den 8 umliegenden Feldern.
Die Spielwiese „Itch“ ist ein sehr farbenfrohes Spiel mit einfacher 2D-Grafik, was jedoch sehr gut dazu passt und den eigentlichen Zweck erfüllt. Die Animation der kleinen putzigen Flöhe wirken sehr professionell inszeniert und verschaffen der technischen Untermalung noch einen besonderen Kick. Der Sound ist ein ganz typischer Sound für Brett- oder Puzzlespiele, einfach und manchmal sogar witzig. Ihr steuert das Spiel übrigens mit der Maus, indem ihr die Flöhe antippt und den Zielort auch wieder anklickt. Positiv aufgefallen ist auch, dass ihr „Itch!“ nicht einmal Installieren müsst. Einfach rein in das Laufwerk und Loslegen. Zusammen mit dem günstigen Preis könntet ihr mit „Itch!“ somit das optimale Denkspiel für zwischendurch gefunden haben.
Pro - Innovative Spielidee - Witziges Design - Verschiedene Spielmodi - Günstiger Preis (Knapp 15€) - Ohne Installation spielbar - Leicht erlernbare Steuerung
Contra - Auf Dauer langweilig - Am Ende zu schwer - Zweckhafte Technik
Fazit Mit “Itch!” könnt ihr viel Spaß haben, in den späteren Leveln aufgrund des recht hohen Schwierigkeitsgrades aber auch oft zur Verzweiflung kommen. Das einfache und innovative Spielprinzip, sowie kaum Umstände mit Installation oder Preis machen das Spiel für zwischendurch aber zu einem Muss - Egal ob zu Hause oder am Arbeitsplatz.
AUTOR: Timo 08.02.2004, 22:18h
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