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Preview: Celtic Kings 2: The Punic Wars

Nach „Celtic Kings: Rage of War“ steht nun der nächste historische Kriegszug von den Entwicklern der Haemimont Games und Publisher Pointsoft (Label: Brigades) in den Startlöchern. Und dieses Mal steht das legendäre Rom und das fast genauso gefährliche Karthago im Mittelpunkt, die sich in den punischen Kriegen 3 erbahmungslose Schlachten lieferten. Nach diesen Kriegen ist auch das Spiel benannt, welches „Celtic Kings 2: The Punic Wars“ genannt wird. Wir hatten nun anhand einer Preview-Version die Möglichkeit, das Spiel ein wenig anzuspielen und verraten euch in diesem Preview, wie es sich auf den ersten Blick geschlagen hat.

Geschichte - Immer gut für eine Story
Genau so ist es. Die Geschichte enthält viele gute Storys und das vor allem für Strategiespiele. Und eine davon wird in „Celtic Kings 2“ verarbeitet: Karthago war einst das größte Reich der bekannten Welt, doch in der Blüte ihrer Zeit begann eine 2. Macht, sich an die Spitze zu schieben. Und welches Reich hätte denn die Möglichkeit, dieses zu bewältigen? Natürlich nur das große und unbesiegbare Rom. Kurzerhand erklärt das noch junge Rom dem großen Karthago den Krieg. Damit beginnen die punischen Kriege. Im 1. punischen Krieg greift Rom mit einer riesigen Armee Sizilien an, wo bis dahin Karthago die Vorherrschaft hatte. Diesen Verlust konnten die Karthagen nicht auf sich sitzen lassen, und so folgen dem 1. noch 2 weitere Kriege.
Ihr schlagt euch auf eine der beiden Seiten. Helft Rom Karthago zu besiegen oder führt Hannibal für Karthago über die Alpen ins Herz des römischen Reiches.

Erobern soll gelernt sein
Eine riesige Armee über die Alpen führen und dann eine römische Stadt ausradieren: „Kein Problem“ würden eingefleischte Strategen unter euch sagen, Doch in „Celtic Kings 2“ ist das leichter gesagt als getan, denn anders als in „Command & Conquer“ oder „Warcraft“ könnt ihr wirklich gigantische Armeen anheuern und wenn 2 dieser Heere aufeinandertreffen, ist Chaos garantiert. Und bei diesem Chaos den Überblick zu behalten ist leider sehr schwer und erfordert einiges Training.
Auch „Celtic Kings 2“ hat eine wichtige Eigenschaft von „Warcraft 3“ übernommen, denn auch hier gibt es sogenannte Helden, die im Level aufsteigen und spezielle Fähigkeiten erlernen können. Auch Items können von den Kriegsherren getragen und verwendet werden.
Das Spiel versetzt euch dabei wirklich in die Lage eines Feldherren der damaligen Zeit. Ihr müsst durch Handelsrouten und Außenposten immer für genügend Nachschub zum Hauptlager sorgen und wenn ihr ein Imperium gründen wollt, braucht ihr schon einige solcher Versorgungsstrecken, um einen effektiven Krieg führen zu können. Die einzige Möglichkeit, um hier den Überblick zu behalten, ist die gut gestaltete „Minikarte“, die sich bei Wunsch auch über den ganzen Bildschirm erstreckt. Die Karte enthält alles, was ihr wissen müsst, um eure Truppen wirkungsvoll zu positionieren und die Außenposten im Auge zu behalten. Ein großes Lob an dieser Stelle auch an die Idee, dass ihr mit „normalen“ Truppen eine Belagerungsmaschine errichten und bemannen könnt.

Multiplayer
„Celtic Kings“ wird große Beliebtheit bei den LAN- und Internet-Spielern unter euch finden. Ihr müsst euch nämlich keine Gedanken über den mühseligen Aufbau eines Lagers machen, das hat der Computer schon alles für euch erledigt. Ihr könnt also gleich nach Herzenslust anfangen aufzurüsten.
Im Multiplayer könnt ihr zwischen 4 verschiedenen Völkern wählen, darunter natürlich auch die Römer. Außerdem könnt ihr euch zwischen 4 verschieden Spieltypen entscheiden. Diese reichen vom einfachen Vernichten bis hin zum Sieg nach Punkten.

Grafisch leider nichts neues
Leider wird euch „Celtic Kings 2: The Punic Wars“ nicht mit einer überwältigenden neuen und einzigartigen Grafik überraschen, aber wie ihr immer so schön sagt: Die inneren Werte zählen - Und schlecht sind die Äußeren ja schließlich auch nicht. Für Strategen unter euch im alten Stil wird es ein Genuss sein, mal wieder ein Spiel zu haben, welches nicht in der nun boomenden 3D-Perspektive zu betrachten ist, sondern ganz im Stil der guten alten Klassiker wie „Stronghold“ oder „Alarmstufe Rot“. Obwohl wir sagen müssen, dass sich die Grafik dieses Spiels von den Klassikern doch deutlich abhebt.
Soundmäßig auch nichts Revolutionäres, aber was sollt sich auch an dem Sound eines solchen Strategie-Spiels großartig ändern? Einzig zu bemängeln ist hier der recht oft wiederholende Soundtrack, der bis zur finalen Version hoffentlich noch verbessert wird.

Features
- Übersichtliche “Maps”
- Gigantisch große Armeen mit bis zu 5.000 Einheiten
- Riesige Karten
- Akzeptable Grafik trotz geringer Systemanforderungen
- Nette Gameplay-Elemente
- Guter Sound

FAZIT
„Celtic Kings“ ist für Fans unter euch auf jeden Fall die Anschaffung wert, sowohl für ältere als auch für neuere PCs, dies können wir euch jetzt schon sagen. Vor allem für die Leute, die gerne über LAN oder Internet mit anderen Mitspielern zocken, wird es sich lohnen, weil sie mit riesigen Massenschlachten und ordentlich Spielspaß belohnt werden.

AUTOR: Julian 27.04.2004, 22:56h

SCREENSHOTS


ERSTEINDRUCK
GUT

   Entwickler
   Publisher
   Releasedate

   Haemimont
  
Pointsoft
   29.04.2004

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