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Preview: X2: Die Bedrohung

Wer erinnert sich eigentlich nicht? Vor einigen Jahren würde "X: Beyond the Frontiers" von Egosoft und THQ über Nacht berühmt, könnte man sagen. Nun soll mit "X2: Die Bedrohung" (engl. "The Threat") ein ähnlicher Erfolg erzielt werden. Dieses mal wird der Titel aber nicht von THQ vertrieben, sondern vom Koch Media’s - Deep Silver Label. Storytechnisch hat sich einiges geändert, grafisch auch. Gameplaytechnisch soll der alte Suchtfaktor beibehalten werden, wie bereits gewohnt steuert man ein Raumschiff aus der Egoperspektive und muss dabei allerhand Dinge erledigen. So muss man zum Beispiel mit Waren handeln, an Raumstationen andocken, sich neue Schiffe und Stationen kaufen, um schließlich zu einer Weltraummacht aufsteigen.

Trade. Fight. Build. Think.
Das sind die vier Dinge, die schon beim Vorgänger den Spielspaß ausmachten. Nun sollen sie auch “X2” zum Erfolg verhelfen, ob es Egosoft gelungen ist, diese Punkte weiter zu verbessern werden wir endgültig wohl erst mit dem Release wissen, aber es scheint, als ob da ein “Freelancer”-Killer allererster Sahne auf uns zukommt. Wie dem auch sei. Aber nun zu der bereits angesprochenen Story: Als Pirat, der gerade eine missglückte Schiffsenteraktion hinter sich hat, befindest ihr euch am Anfang des Spiels mitten auf einem Transport. Ziel: Lebenslängliche Arbeit in einer Strafkolonie. Doch durch glückliche Umstände gelangst du auf freien Fuß. Jetzt musst du dir dein Geld erstmal mit ehrlichem Handel verdienen. Ihr fliegt von Station zu Station und kauft und verkauft einige Gebrauchsgegenstände, um euer Schiff und später auch euer Imperium weiter auszubauen. Doch nicht allen ist recht, was ihr da tut, deswegen solltest ihr immer auf der Hut vor Piraten und anderen Fieslingen sein. Mit der Zeit häufen sich aber die seltsamen Dinge und eine neue, geheimnissvolle Rasse, die "Khaak" taucht auf, deren geheimen Machenschaften nichts gutes zu bedeuten haben. Dazu kommt noch, dass eure Vergangenheit beginnt, euch einzuholen. Mit der Zeit kommt ihr auch eurer wahren Identität auf die Spur, erfahrt, wer euer Vater war. Doch um über ein wirklich großes Arsenal von Waffen und Schiffen zu verfügen, reicht der einfache Handel nicht aus. Ihr müsst dein eigenes Imperium aus Schiffen und Stationen bauen, wobei euch so gut wie gar keine Grenzen gesetzt sind, doch müsst ihr über jeden Schritt nachdenken, den ihr tust, denn er könnte der Letzte sein... Damit müssten die vier Punkte einigermaßen erklärt sein, kommen wir zu der Technik.

Grafisch ein Highlight
Wer die Rolling-Demo bereits kennt, der weiß, das die Grafik-Engine des Spiels nicht gerade von schlechten Eltern ist. Alles wirkt realistischer und Atmosphärischer als in diversen Konkurrenten. Extrem hübsche Raumstationen und Schiffe, die zum einen bis ins letzte Detail liebevoll entworfen wurden, zum anderen die wunderschönen Texturen die sehr kontrastreich und realistisch aussehen. Doch auf die Systemvorrausetzungen sollte man hören, die Empfehlung einer DirectX 8.1 oder höher unterstützenden Grafikkarte ist mehr als berechtigt, Probleme tauchen verhäuft mit älteren Grafikchips wie zum Beispiel dem nVidia GeForce 2 auf, was in der Verkaufsversion hoffentlich verbessert worden ist. 

Fazit
Alles in allem scheint der Titel Erfolg zu versprechen, ich persönlich erwarte einiges von ihm.

AUTOR: Alex 04.09.2003, 22:42h

SCREENSHOTS


ERSTEINDRUCK
SEHR GUT

   Entwickler
   Publisher
   Releasedate

   EgoSoft
  
DeepSilver
   Oktober 2003

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