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Mit “Robin Hood: Defender Of The Crown” kehrt die legende von Sherwood Forest zurück. Wie auch das Original aus dem Jahre 1986 ist das heutige „Robin Hood: Defender Of The Crown“ ein Genre-Mix aus Strategie-, Action-, Taktik-, Geschicklichkeits- und Abenteuerelementen, was ein atemberaubendes Reportoire darstellt. Außerdem bietet euch das Spiel von der technischen Seite her einen Mix aus 2D und 3D Szenarien. Im Vergleich gibt es viele Modernisierungen hingegen des ersten Teils, aber ob es genauso viel Spaß bringt und ob das „Experiment“ von Cinemaware und dem PC-Publisher dtp auch noch heute viel Spielspaß bringt, erfahrt ihr bei uns, denn wir haben auch das Remake von „Defender Of The Crown“ ausführlichst durchgetestet.
Die Legende Ihr spielt im Jahr 1192, wo der böse Bruder des Königs Richard Eisenherz mit Hilfe des Sheriffs von Nottingham England ausbeutet und unterdrückt. Der böse John unterdrückt nicht nur England, sondern reißt es sich auch noch unter den Nagel. Eure Aufgabe ist es, viel Land und viel Geld des Gegners abzunehmen. Der Gegner versucht euch immer zu berauben oder euch wieder Land mit seinen Truppen zu nehmen. Aber es Robin Hood wirklich gab oder nicht spielt spätestens dann keine Rolle mehr, wenn ihr das Spiel habt.
Belagern und Ausbeuten Ihr fangt in „Robin Hood: Defender Of The Crown“ an, indem ihr mit dem Bogen Leute von Pferden schießt. Für jeden getroffenen Reiter gibt es Geld, aber wenn ihr den Mann von der Kutsche schießt, bekommt ihr extra viel Geld. Mit Robin könnt ihr nur Kutschen überfallen oder euren Schwertkampf im Schloss unter Beweis stellen. Außer Robin könnt ihr noch Little John, Maid Marian und viele andere der bekannten Charaktere spielen, wobei jeder spezielle Fähigkeiten hat. Mit Little John könnt beispielsweise ein Heer oder ein befestigtes Lager erstellen. Mit Diesem könnt ihr euch dann vorkämpfen und letztendlich Ländereien einnehmen. Aber Achtung, denn die Gegner schlafen nicht: Sie können jeder Zeit einen Rückschlag ausüben und eure Armee vernichten. Als anderes Charakterbeispiel nehmen wir jetzt einfach mal Maid Marian. Mit Diesem könnt ihr feindliche Burgen ausspionieren, um den anderen das Spiel später zu erleichtern. „Robin Hood: Defender Of The Crown“ ist wie das Original auf Runden basiert. Sobald ihr einen Zug gemacht habt, ist der Gegner an der Reihe. Ziemlich schwer wird es, wenn mehrere Gegner nacheinander eine eurer Burgen angreifen, denn ihr könnt während der Angriffe keine neuen Leute anheuern. Bei „Robin Hood: Defender Of The Crown könnt ihr natürlich auch Ritterturniere besuchen, auf denen ihr euer Geschick auf dem Pferd unter Beweis stellen könnt. Pro Runde bekommt ihr immer unterschiedlich eine bestimmte Menge Geld, die ihr dann in Einheiten investieren könnt. Ihr solltet, wenn möglich, das Geld, das ihr in jeder Runde erhaltet schnell ausgeben, denn es bringt euch den Vorteil von stärkeren Armeen und der Feind kann euch kein Geld mehr wegnehmen. Diese verschiedenen Spielmodi sind größtenteils mit denen des Originals gleichzusetzen und haben nicht an Scharm verloren. Das Spiel bleibt weiterhin ein Mix aus vielen verschiedenen Genres.
Stimmungsvolles Ambiente Die Grafik in “Robin Hood: Defender Of The Crown“ ist leider nur mittelmäßig. Zwar ist sehr vieles, wie zum Beispiel die oben erwähnten Kampfszenen, in 3D gehalten, doch sind Figuren und Umgebung teils sehr eckig gestaltet. Wenn ihr beim Bogenschießen auf den Pfeil guckt, den ihr abfeuern sollt, dann ist er nur schwer als Pfeil erkennbar, denn die Borsten stehen ganz eckig wie Holzklötze da. Schade sind auch die Kämpfe, die ihr mit eurem Heer durchführt, da diese nur in einer 2D Landschaft ausgetragen werden. Sehr gelungen ist das Belagern der Burgen mit den Katapulten. Gute Grafik und das Abstimmen der Kraft, mit dem das Geschoss vorangetrieben werden soll, ist himmlisch. Erwähnenswert sind auf jeden Fall auch die filmreifen Zwischensequenzen, die dem Namen der Entwickler alle Ehre machen und euch hier und da im Spiel begleiten. Der Sound bei „Robin Hood: Defender Of The Crown“ ist gut gelungen. Zutreffende Geräusche werden euch durch das ganze Spiel verfolgen. Die Steuerung ist auch sehr gut. Sie ist bequem und sehr leicht zu bedienen. Ihr braucht überhaupt nichts, außer der Maus, wodurch das Feeling der guten alten Zeiten leicht zu wiederherstellen ist.
Pro - Filmreife Zwischensequenzen - Viele verschiedene Genres verpackt in 1 Spiel - Gut modernisiertes Remake des Originals von 1986 - Bequeme Steuerung - Passender Sound - Optimaler Schwierigkeitsgrad
Contra - Mittelmäßige Grafik - Teilweise 2D Grafik - Wiederholende Aufgaben
Fazit Auch das Remake von „Robin Hood: Defender Of The Crown“ ist ein sehr abwechslungsreiches Spiel mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Fasziniert hat uns der tolle Schwierigkeitsgrad, an dem jeder unter euch zu Beißen haben wird. Die mittelmäßige Grafik wird durch den Sound und den Spielspaß beiseite geschoben. Wer den Vorgänger von diesem Spiel kennt, sollte auf jeden Fall auch diesen Teil ausprobieren, wobei es allerdings keine wirklichen Neuerungen gibt.
AUTOR: Thomas 29.12.2003, 17:45h
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