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Starship Conquer

In dem von M. Molkenthin entwickelten und von enjoy Entertainment herausgebrachten Titel „Starship Conquer“ fliegt ihr mit einem gekaperten Alien-Raumschiff durch den Weltraum und versucht verschiedene große Pixelbomben, auch unter feindliche Alien-Raumschiffe bekannt, „vom Himmel“ zu holen. Ob es sonst noch etwas im Spiel zu entdecken gibt, erfahrt ihr nun bei uns im Test.

Going to catch them all
In der Einleitung haben wir euch übrigens schon so gut wie alles zur Story gesagt: Die Erde wird von lauernden Außerirdischen angegriffen und ihr müsst diese letztendlich in der Heldenrolle mit ihren eigenen Wafffen schlafen. Teilweise fliegt ihr auch noch in einem Mutterschiff der fremden Rasse und müsst dort irgendwelche Sachen abschießen. In insgesamt 7 Leveln ist dies im Umriss die gesamte Story, sofern wir in diesem Fall von so etwas reden können. „Unerwartete Hindernisse“, wie auf der Verpackung versprochen, haben meist keinen Überraschungseffekt und so wird das Spiel schon nach den ersten paar Leveln zum „Dauerlangweiler“.

Alien-KI und Weltraum-Physik?
Schon wenn ihr euch das Spiel zum ersten Mal anschaut, könnt ihr euch denken, was euch erwartet. Nach dem Starten des Titels gelangt ihr sofort in ein Menü, wenn ihr es noch als solches bezeichnen könnt. Es besteht lediglich aus „Spielen“, „Highscore“, „Credits“ und „Beenden“, wodurch es nicht gerade umfangreich geraten ist und sogar die nötigsten Funktionen wie „Optionen“ zur Optimierung der Performance fehlen. Es gibt nicht mal die Möglichkeit Optionen zu verändern. Nach dem Betätigen des Start-Buttons verschwindet das Menü und der Hintergrund, der übrigens aus vielen klumpig wirkenden Asteorieden besteht, wird plötzlich zum Spiel. Ohne vorher ein Briefing oder Ähnliches zu bekommen, werdet ihr in das Spiel „geschleudert“ und könnt euch nur an teilweise eingeblendeten Schriften am unteren Ende des Bildes einen Überblick über die Situation verschaffen.
Schon beim ersten Spielen ist außerdem spürbar, dass die „Starship Conquer“-Physik der Realität auch nicht annähernd ähnelt. So gibt es beispielsweise keine Massenträgheit oder Ähnliches, doch die Gegner übertreffen immernoch alles. Jene fliegen von Zeit zu Zeit an eurem Raumschiff vorbei und schießen lustlos und ungenau darauf los. Keine Verfolgungen oder intelligente Manöver sind somit ausgeschlossen. Auch die Orientierung könnt ihr bei „Starship Conquer“ schnell verlieren, da fast alles dunkel und gleich aussieht, was den Spielspaß natürlich nicht gerade steigert.

Von Pixelhaufen und Gehörproblemen
Wie das Gameplay und die darin miteinbegriffende simple Steuerung sind auch die Grafik und der Sound, wobei alles ein wenig an das ähnliche Spiel “Cunyngas” von Publisher Comport Interacitve erinnert. Wie oben schon angesprochen wirkt die Grafik klumpig und völlig verpixelt und die Explosionseffekte wären vor 2 Jahren nicht einmal aktuell gewesen. Ihr spielt „Starship Conquer“ wahlweise aus 1st- oder 3rd-Person-Perspektive und trefft dabei desöfteren auch auf verwaschene Texturen.
Die Soundeffekte sind ähnlich: Keine Kreativität und nichts Überraschendes, geschweige denn Realistisches. Die gesamte Technik dieses Spiels wirkt lustlos und veraltet, da ist eigentlich schon klar was unter dem Strich herauskommen muss.

Pro
- Schneller Spieleinstieg
- Simple Steuerung
- Viel Action
- Günstiger Preis (“Nur” knapp 15€)

Contra
- Sehr billige Story
- Insgesamt schlechte Grafik
- Mieser Sound
- Unrealistische Physik
- Kaum Abwechslung, dadurch wenig Langzeitmotivation

Fazit
Wir wissen echt nicht, warum Entwickler und Publisher dieses Spiel auf den Markt gebracht haben, denn unter dem Strich ist die sowieso nicht gerade neue Spielidee durch schlechte Technik und keine interessanten Features völlig verunstaltet worden.

AUTOR: Felix 09.05.2004, 21:59h

SCREENSHOTS


WERTUNG & WEITERE INFORMATIONEN

                            

Entwickler

Vertrieb

Sprache

Preis

Medium

USK

Einkaufen

Testsystem

M. Molkenthin

enjoy

Deutsch

14,95€

1 CD

-

P3 700Mhz
GeForce FX
256 MB RAM

GRAFIK:

 38%


SOUND:

 18%


GAMEPLAY:

 35%


GESAMT:

 30%

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