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„Superstar Manager“ ist ein Spiel, was es unserer Meinung nach in diesem Sinne noch nie zuvor gegeben hat und auf den ersten Blick sehr bescheiden aussieht. Die Jungs United Software Media haben das Spiel nach dem Motto der großen Genre-Kollegen aufgebaut, nur das Szenario ist eben anders: So müsst ihr Bands gründen, mit ihnen in die Charts einsteigen und schließlich das große Geld kassieren. Ihr müsst eure Managerfähigkeiten unter Beweis stellen, indem ihr die Band ganz nach oben schaukelt. Ob dies nun letztendlich Spaß macht oder nicht, erfahrt ihr bei uns im Test.
Rock City In Rock City werden in allen Bars die Geschichten von dem harten Aufstieg und vom steilen Fall der Superstars erzählt. Aber wo wären die Superstars gelandet, wenn sie nicht ihre Manager hätten? Das war’s auch schon zur Story, denn den Rest des Spiels übernehmt ihr - Und zwar als Manager, der die Band koordinieren muss. Dabei müsst ihr natürlich auch durch die Höhen und Tiefen und ihr müsst die Akteure aus dem Untergrund ganz groß rausbringen.
Aller Anfang ist schwer Am Anfang startet ihr in Rock City als namenloser und nichtsnutziger Manager. Ihr habt nur die Aufgabe eine Band zu gründen und sie in die Charts zu bringen. In den nächsten Missionen steigert sich der Schwierigkeitsgrad enorm. Plötzlich muss es den Bandmitgliedern immer fantastisch gehen, ihr müsst das Cover der CD gestalten, in Radios Pressemappen abgeben, Verträge schließen und ein Video zum jeweiligen Song drehen. Das dauert seine Zeit, doch es lohnt sich, denn das Ergebnis lässt sich sehen. „Superstar Manager“ hat eine 2D Perspektive. Ihr seht die ganze Stadt und müsst beispielsweise auf ein Gebäude klicken. Dann öffnet sich ein Fenster, wo ihr etwas machen könnt. Klickt ihr zum Beispiel auf eine Bar, so öffnet sich ein Fenster, bei dem ihr Konzerte für eure Band buchen könnt. Ihr befindet euch leider bei jeder Mission in der selben Stadt. Die Missionen sind immer unterschiedlich, so müsst ihr in einer Mission beispielsweise die Tochter eines Mafioso berühmt machen - Natürlich unter starkem Druck seiner Mafia. Schade ist, dass es insgesamt nur 9 von diesen spaßigen Missionen gibt, sodass es sehr leicht ist, das Spiel an einem Wochenende durchzuspielen.
Hör Schmaus Die Grafik ist wie schon erwähnt leider nur 2D, das ist ziemlich störend und wird auch schnell langweilig. Ohne jeglichen Effekt und mit nervigen, überhaupt nicht witzigen Charakteren müsst ihr euch in die Charts kämpfen. Der Sound hingegen ist gut, denn ihr könnt euch beispielsweise bei der Aufnahme eines Songs jede Stimme einzeln anhören. Trotzdem gibt es auch hier nicht sehr viele Effekte, was aber beim vertieften Managen nicht weiter stört.
Pro - Sehr günstig (Knapp 20€) - Viel Spielspaß - Simple Steuerung - Abwechslungsreiche Missionen - Für jede Altersklasse geeignet
Contra - 2D Grafik - Ein und die selbe Stadt - Wenig Langzeitspaß - Nur 9 Level
Fazit Als wir “Superstar Manager” das erste Mal gespielt haben, verging die anfängliche Skepsis schnell, denn es macht trotz mangelhafter Grafik Spaß. Aufgrund der wenigen Missionen hört der Spaß aber auch bald wieder auf, denn die Langzeitmotivation ist in diesem Spiel nicht gesichert. Trotzdem können wir es aufgrund des niedrigen Preises weiterempfehlen.
AUTOR: Thomas 15.12.2003, 16:57h
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