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Atari will mit "Terminator 3: Krieg Der Maschinen" nach "Enter The Matrix" noch einen Spieleerfolg landen, der auf einem bekannten Hollywoodfilm basiert. Ob die Spielübersetzung jedoch genauso gut ist wie die „Terminator“-Trilogie im Kino und ob das Spiel der Entwickler von Clever S besser ist, als das von Shiny, erfahrt ihr im unteren Test.
"Hasta la vista, baby" Als der Gouveneur von Kalifornien, Arnorld Schwarzenegger alias 101 T-800, sollt ihr John Connor vor den Angriffen der anderen Terminatoren retten. Die teure Lizenz haben sich die Entwickler gesichert, um das Spiel schon einmal in diesem Bereich mit dem recht gelungenen Film gleichzustellen. In Missionen dringt ihr bis ins Hauptquatier von Skynet vor, um von dortaus in eine Zeitmaschiene zu steigen, die euch zurückschickt, um John Connor zu beschützen, denn dieser Herr wird von verschiedenen Terminatoren gejagt. Ihr habt mit "Terminator 3: Krieg Der Maschinen" allerdings keine große Langzeitmotivation, denn in 3-4 Stunden seid ihr auch schon locker fertig, da die 12 Level mit der Zeit immer kürzer und unabwechslungsreicher (dadurch langweiliger und auf dem 1. Anlauf zu schaffen) werden. Euer Ziel sollte aber klar sein: Die Verhinderung der Apokalypse. Leider hängen die Level keinesfalls durch die Story oder Ähnliches zusammen, sodass der Spielspaß im Singleplayer-Modus schon nach diesen Tatsachen im Keller ist. Das generelle Spielprinzip ähnelt sehr stark Spielen wie „Battlefield 1942“ oder auch dem Domination-Modus aus „Unreal Tournament 2003“ und wird durch eine Vielzahl an steuerbaren Fahrzeugen, die sich auch physikalisch korrekt verhalten, aufgefrischt. In jedem Level befinden sich bestimmte Punkte, die ihr einnehmen müsst, um euren Gegnern nach und nach Punkte abzuziehen bis diese schließlich bei 0 angelangt sind und das Spiel beendet ist.
Mehr schlecht als recht Für die restlichen Teile des Spiels sind/waren die Erwartungen natürlich auch sehr hoch, doch leider konnte auch hier kaum ein Wunsch erfüllt werden. Aber fangen wir doch trotzdem mit den positiven Seiten des Spiels an: So gibt es beispielsweise erstaunlich viele Waffen, mit denen ihr die strunzdummen Gegner belehren könnt. Diese reichen von Plasma und Raketenwerfer bis hin zu normalen Pistolen und Granaten. In den Kämpfen mit den anderen Terminatoren schlagt ihr euch meistens mit Fäusten in der 3rd-Person-Perspektive, hört sich toll an, ist aber leider sehr lahm gestaltet, denn eure Schläge gehen über 3 hintereinander folgende Aktionen nicht hinaus. Genau das Selbe ist es dann auch mit der Entscheidung, wie ihr euren Gegner sterben lassen wollt, denn auch hier ist die Anzahl der Aktionen sehr begrenzt. Die Kämpfe mit den andere Terminatoren gleichen eher einer 5 Minuten-Terine, sie gehen schnell zu Ende und schmecken eher schlecht, während es mit den Fahrzeugen oder zu Fuß vor allem im Multiplayer-Modus mit bis zu 32 Spielern Spaß macht, denn hier stehen euch wenigstens nicht die schon einmal erwähnten strunzdummen im Weg.
„Mama, der Terminator ist ein klobiges Monster!“ Arnold Schwarzenegger, der Terminator, wird mit seinem Ebenbild in dem Spiel zum Kinofilm "Terminator 3: Krieg Der Maschinen" wohl nicht sehr zufrieden sein. Auch die Level und alle Figuren sind grafisch nicht auf dem neuesten Stand. An der Grafik können wir wirklich kein gutes Wort verlieren, schlechte Animationen, verwaschene und langweilige Texturen, sowie gleichaussehende und an Effekten unspektakuläre Waffen machen das Spiel nicht wirklich interessanter. Hinzu kommt noch, dass sich die Figuren ziemlich unrealistisch bewegen. Es wird euch wirklich so vorkommen, als hätten sich die Entwickler von Clever S nur auf den großen Namen verlassen, ohne Geld und große Arbeit in das Spiel einzubringen. Beim Sound gibt es da schon bessere Worte zu verlieren. Der Sound in den Leveln ist schon gut gewählt. Auch toll ist, dass Herr Schwarzenegger persönlich seine Stimme dem animiertem "Ebenbild" verliehen hat. Das Einzige, was etwas nervt, sind die Soundeffekte der Gewehre und Pistolen, die etwas rau klingen.
Pro - Original Lizenz - Arnie’s Stimme - Gelunger Soundtrack - Spaßiger Multiplayer mit bis zu 32 Spielern - Große Auswahl an Waffen - Viele steuerbare Fahrzeuge
Contra - Schlechte Animationen - Klobige Grafik - 08/15 Missionen, die nicht zusammenhängen - Wenig Abwechslung - Strunzdumme Gegner - Keine wirkliche Story
Fazit Großer Name, nichts dahinter. So könntet ihr "Terminator 3: Krieg Der Maschinen" gut beschreiben. Wenn sich die Entwickler etwas mehr Zeit und finanzielle Mittel genommen hätten, wäre aus "Terminator 3" vielleicht sogar ein tolles und Film-ebenbürtiges Spiel geworden. In diesem Fall können wir aber nur von Mittelmaß sprechen. Clever S hat versucht ein paar tolle Features einzubauen, diese haben sich allerdings als verkorkster Klon von diversen Spielen entpuppt. Lediglich der Sound des Spiels ist recht lobenswert, wenn auch nicht weltbewegend.
AUTOR: Jan 28.01.2004, 16:49h
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